Aufbewahrungsort Wien, Österr. Nationalbibl., Cod. 223
Codex 65 Blätter, zwei ursprünglich selbständige Teile; dt. Text in Teil II mit 48 Blättern
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße Teil II: 230 x 155 mm
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Bl. 31r-33r = 'Physiologus' ('Ahd. Physiologus')
Glossenhandschrift (Bergmann/Stricker Nr. 898,I+II)
Schriftraum Teil II: 180 x 130 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 33
Entstehungszeit 11. Jh.
Schreibsprache alem. Sprachgebiet nahe der südrheinfrk. Grenze (Schröder Sp. 628, nach Wilhelm, B, S. 44); alem. Herkunft der Version (Steinmeyer S. 134)
Schreibort beide Teile vermutlich in Hirsau entstanden
Abbildung
(in Auswahl)
  • Farbabb.: 31r, 31v, 32r, 32v, 33r
  • Irblich S. 352 [= Bl. 31v, Ausschnitt]
  • Salzer, Beilage 23 [= Bl. 31r]
Literatur
  • Tabulae codicum manu scriptorum praeter graecos et orientales in Bibliotheca Palatina Vindobonensi asservatorum, edidit Academia Caesarea Vindobonensis, Vol. I: Cod. 1-2000, Wien 1864, S. 31. [online]
  • Karl Müllenhoff und Wilhelm Scherer (Hg.), Denkmäler deutscher Poesie und Prosa aus dem VIII.-XII. Jahrhundert, Bd. 1: Texte, Bd. 2: Anmerkungen, 3. Auflage Berlin 1892 (Nachdruck Berlin/Zürich 1964), Nr. 82, Bd. 1, S. 262-266, Bd. 2, S. 408-411. [online]
  • Anselm Salzer, Illustrierte Geschichte der Deutschen Literatur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, Bd. I, München 1912, Beilage 23.
  • Friedrich Wilhelm (Hg.), Denkmäler deutscher Prosa des 11. und 12. Jahrhunderts, Abteilung A: Text; Abteilung B: Kommentar (Münchener Texte 8), München 1914/16 (Nachdruck in einem Band München 1960 [Germanistische Bücherei 3]), Nr. IV, A: S. 4-21, B: S. 13-52. [online]
  • Elias von Steinmeyer (Hg.), Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler, Berlin 1916 (Nachdruck Dublin/Zürich 1971), Nr. 27, S. 124-134. [online]
  • Hermann Menhardt, Verzeichnis der altdeutschen literarischen Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek, Bd. 1 (Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur 13), Berlin 1960, S. 36f. [online]
  • Romanische Kunst in Österreich. Ausstellung, veranstaltet von der Stadtgemeinde Krems an der Donau, 21. Mai bis 25. Oktober 1964, Minoritenkirche Krems-Stein, Niederösterreich, Krems 31964, S. 323 (Nr. 370).
  • Friedrich Maurer (Hg.), Der altdeutsche Physiologus. Die Millstätter Reimfassung und die Wiener Prosa (nebst dem lateinischen Text und dem althochdeutschen Physiologus) (Altdeutsche Textbibliothek 67), Tübingen 1967, S. 91-95 (Abdruck nach Steinmeyer).
  • Nikolaus Henkel, Studien zum Physiologus im Mittelalter (Hermaea N.F. 38), Tübingen 1976, hier S. 86f., 137, 164-185 passim.
  • Ernst Hellgardt, Die deutschsprachigen Handschriften im 11. und 12. Jahrhundert. Bestand und Charakteristik im chronologischen Aufriß, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 35-81, hier S. 56 (Nr. 37).
  • Eva Irblich, Reda umbe diu tier (Physiologus), in: Hemma von Gurk. Katalog. Ausstellung auf Schloß Straßburg/Kärnten 14. Mai bis 16. Oktober 1988, Klagenfurt 1988, S. 352f. (Nr. 3.14).
  • Christian Schröder, 'Physiologus', in: 2VL 7 (1989), Sp. 620-634 + 2VL 11 (2004), Sp. 1241, hier Sp. 628 und 1241.
  • Rolf Bergmann und Stefanie Stricker unter Mitarbeit von Yvonne Goldammer und Claudia Wich-Reif, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Berlin/New York 2005, Bd. 4, S. 1723-1725 (Nr. 898,I+II).
  Elke Krotz (Wien), Mai 2011
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