| Aufbewahrungsort |
London, British Libr., Ms. Cotton Calig. A. VII |
| Codex |
165 beschriebene Blätter |
| Beschreibstoff |
Pergament |
| Blattgröße |
222 x 140 mm |
| Datierung der Hs. |
10. Jh., 2. Hälfte (Bischoff S. 105) |
| Überlieferungstyp |
deutsche Hs., am Schluss unvollständig |
| Deutsche(r) Text(e) |
| Inhalt |
Bl. 5-169 (alte, aber germ. Zählweise), = 11-175 (neue Zählweise der Bibl.): 'Heliand' (C) |
| Schrifttyp |
karolingische Minuskel |
| Spaltenzahl |
1 |
| Zeilenzahl |
24 |
| Textgestaltung |
Farbige Zierzeilen am Werkbeginn und vor Fitte 54, zoomorphe Fitteninitialen; durchgezählte Fitten |
| Strophengestaltung |
Strophen abgesetzt |
| Versgestaltung |
Verse nicht abgesetzt |
| Schreibsprache |
west-westfälisch (Klein S. 539) |
| Schreibort |
südenglisches Skriptorium (Bischoff S. 105) |
| Abbildung |
- Gallée, Facsimile Sammlung, Tafel Ib [= Bl. 5r, Ausschnitt, und 40v].
- Drögereit, Tafel 18 [= Bl. 163r].
- Priebsch Abb. I [= Bl. 7r], Abb. II [= Bl. 12v], Abb. III [= Bl. 163r], Abb. IV [= Bl. 5r, oberer Teil], Abb. V [= Bl. 35v und 15v, jeweils Ausschnitt].
- Taeger, Abbildungen [nach alter Zählweise], Abb. 8b [Bl. 46r, oberer Teil], 12b [Bl. 87v, unterer Teil], 14c [Bl. 24v, Ausschnitt], 17a [Bl. 75r], 21b [Bl. 5r], 22a [Bl. 15v], 22b [Bl. 29r], 23a [Bl. 30v], 23b [Bl. 33r], 24a [Bl. 35v], 24b [Bl. 37v], 25a [Bl. 18r], 25b [Bl. 22v], 26a [Bl. 66r], 26b [Bl. 144v], 27a [Bl. 44v], 27b [Bl. 45r], 28a [Bl. 6v], 28b [Bl. 106v], 29a [Bl. 163v], 29b [Bl. 163v], 30b [Bl. 126r, unterer Teil]
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| Literatur |
- Johan H. Gallée (Hg.), Altsächsische Sprachdenkmäler, Facsimile Sammlung, Leiden 1895.
- Robert Priebsch, The Heliand Manuscript Cotton Caligula A. VII in the British Museum. A Study, Oxford 1925.
- Eduard Sievers (Hg.), Heliand. Titelauflage vermehrt um das Prager Fragment des Heliand und die vaticanischen Fragmente von Heliand und Genesis (Germanistische Handbibliothek IV), Halle a.d. Saale/Berlin 1935 (mit Abdruck des Textes der Hs.).
- Richard Drögereit, Werden und der Heliand. Studien zur Kulturgeschichte der Abtei Werden und zur Herkunft des Heliand, Essen 1951.
- Bernhard Bischoff, Paläographische Fragen deutscher Denkmäler der Karolingerzeit, in: Frühmittelalterliche Studien 5 (1971), S. 101-134 [wieder in: ders., Mittelalterliche Studien. Ausgewählte Aufsätze zur Schriftkunde und Literaturgeschichte, Bd. III, Stuttgart 1981, S. 73-111], hier S. 103f.
- Thomas Klein, Studien zur Wechselbeziehung zwischen altsächsischem und althochdeutschem Schreibwesen und ihrer sprach- und kulturgeschichtlichen Bedeutung (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 205), Göppingen 1977.
- Burkhard Taeger, 'Heliand', in: 2VL 3 (1981), Sp. 958-971 + 2VL 11 (2004), Sp. 641f.
- Burkhard Taeger (Hg.), Der Heliand. Ausgewählte Abbildungen zur Überlieferung. Mit einem Beitrag zur Fundgeschichte des Straubinger Fragments von Alfons Huber (Litterae 103), Göppingen 1985.
- Steffen Krogh, Die Stellung des Altsächsischen im Rahmen der germanischen Sprachen (Studien zum Althochdeutschen 29), Göttingen 1996, bes. S. 116f.
- Burkhard Taeger (Hg.), Heliand und Genesis, hg. von Otto Behaghel, 10., überarbeitete Auflage von B. T. (Altdeutsche Textbibliothek 4), Tübingen 1996.
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Elke Krotz (Paderborn), September 2009 |
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