Aufbewahrungsort Klosterneuburg, Stiftsbibl., Cod. 987
Codex 204 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße 270 x 200 mm
Datierung der Hs. 10. Jh. (Wilhelm B, S. 52, Müllenhoff/Scherer II, S. 416, und Steinmeyer, S. 181)
11. Jh. (Masser, Sp. 1258)
12. Jh., Anfang (Pfeiffer/Cerník, Bl. 509)
Überlieferungstyp Nachtrag auf der Vorderseite des letzten Blattes des Psalterium Sancti Leopoldi
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Bl. 204r, Z. 8-17 = 'Klosterneuburger Gebet'
Zeilenzahl 18
Textgestaltung nur spärliche Verwendung des Punktes (Wilhelm B S. 53)
Entstehungszeit 11. Jh. (Wilhelm B, S. 52, und Steinmeyer, S. 181)
den Schriftzügen nach 10, der Sprache nach nur 11. Jh. möglich (Müllenhoff/Scherer II, S. 416)
gleichzeitige Hand wie Haupttext (Masser, Sp. 1258)
Schreibsprache bair.-österreichisch (Wilhelm B S. 53)
Literatur
  • Karl Müllenhoff und Wilhelm Scherer (Hg.), Denkmäler deutscher Poesie und Prosa aus dem VIII.-XII. Jahrhundert, Bd. 1: Texte, Bd. 2: Anmerkungen, 3. Auflage Berlin 1892 (Nachdruck Berlin/Zürich 1964), Nr. 84, Bd. I: S. 269, Bd. II: S. 416f. [online]
  • Friedrich Wilhelm (Hg.), Denkmäler deutscher Prosa des 11. und 12. Jahrhunderts, Abteilung A: Text; Abteilung B: Kommentar (Münchener Texte 8), München 1914/16 (Nachdruck in einem Band München 1960 [Germanistische Bücherei 3]), Nr. 4, A: S. 28f., B: S. 52f. [online]
  • Elias von Steinmeyer (Hg.), Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler, Berlin 1916 (Nachdruck Dublin/Zürich 1971), Nr. 34, S. 181. [online]
  • Hermann Pfeiffer und Berthold Černík, Catalogus codicum manu scriptorum, qui in bibliotheca Canonicorum Regularium s. Augustini Claustroneoburgi asservantur, Bd. 3-6 [handschriftl.], [o.J., Anfang 20. Jh.], hier Bd. 5, Codices 831-999, Bl. 509-509d. [online]
  • Achim Masser, 'Klosterneuburger Gebet', in: 2VL 4 (1983), Sp. 1258.
  • Der Heilige Leopold, Landesfürst und Staatssymbol. Niederösterreichische Landesausstellung, Stift Klosterneuburg, 30. März – 3. November 1985 (Kataloge des Niederösterreichischen Landesmuseums N.F. 155), Wien 1985, S. 210 (Nr. 149) mit Abb. 22.
  • Ernst Hellgardt, Die deutschsprachigen Handschriften im 11. und 12. Jahrhundert. Bestand und Charakteristik im chronologischen Aufriß, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 35-81, hier S. 54 (Nr. 3).
Hellgardt Nr. 3
  Elke Krotz (Paderborn), April 2008
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