Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Clm 22272
Codex 152 Bll.
Beschreibstoff Pergament
Datierung der Hs. Der Codex besteht aus 6 Teilen des 11. bis 13. Jh., Inhalt, Alter und Einrichtung differieren, Teil 5 = Bl. 117r-122v: 12. Jh.
Überlieferungstyp Teil 5 = Bl. 117r-122v: Gratian, Dekret ('Concordia discordantium canonum', Exzerpte), 122v deutsche Erklärung des Vaterunsers 'Oratio dominica Vatir du da bist in den himilin' (unvollständig, das ursprünglich folgende Blatt ist weggeschnitten)
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Bl. 122v = 'Windberger Vaterunser-Erklärung'
Glossenhandschrift (Bergmann/Stricker Nr. 684)
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 22
Entstehungszeit 12. Jh. (Steinmeyer S. 579)
Schreibort Die einzelnen Teile des Codex sind möglicherweise im Prämonstratenserkloster Windberg entstanden.
Abbildung Farb-Abbildung im Internet: Bl. 122v
Literatur
  • Karl Halm u.a., Catalogus codicum latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, Bd. II,4: Codices num. 21406-27268 complectens (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Regiae Monacensis IV,4), München 1881 (Nachdruck Wiesbaden 1969), S. 35f. [online]
  • Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, Die althochdeutschen Glossen, Bd. 4, Berlin 1898 (Nachdruck Dublin/Zürich 1969), S. 579f. [online]
  • Ernst Hellgardt, Die deutschsprachigen Handschriften im 11. und 12. Jahrhundert. Bestand und Charakteristik im chronologischen Aufriß, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 35-81, hier S. 59 (Nr. 80).
  • Bernd Adam, Vaterunserauslegungen in der Volkssprache, in: 2VL 10 (1999), Sp. 170-182 + 2VL 11 (2004), Sp. 1595 (ohne Erwähnung dieser Hs.).
  • Rolf Bergmann und Stefanie Stricker unter Mitarbeit von Yvonne Goldammer und Claudia Wich-Reif, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Berlin/New York 2005, Bd. 3, S. 1293-1295 (Nr. 684).
Hellgardt Nr. 80
  Elke Krotz (Paderborn), November 2010
Mitteilung

* Angabe freiwillig

Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in das Paderborner Repertorium übernommen. Bitte liefern Sie vollständige bibliographische Angaben, da wir Ihren Hinweis sonst nicht bearbeiten können; kommentarlos übermittelte Links werden in der Regel nicht weiterverfolgt.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.

Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!