| Aufbewahrungsort |
St. Gallen, Stiftsbibl., Cod. 21 |
| Codex |
|
| Beschreibstoff |
Pergament |
| Blattgröße |
310 x 240 mm |
| Datierung der Hs. |
Mitte 12. Jh., zwischen 1125 und 1150 (Tax [1979], S. XVI und XIX) 12. Jh., 1. Drittel (Hoffmann, S. 145) |
| Überlieferungstyp |
Lateinisch-deutscher Mischtext |
| Deutsche(r) Text(e) |
| Inhalt |
p. 8-575 = Notker III. von St. Gallen: Psalmenübersetzung (R, auch Sg) |
| Schrifttyp |
spätkarolingische Minuskel |
| Schriftraum |
240 x 170 mm |
| Spaltenzahl |
1 |
| Zeilenzahl |
meist 26 |
| Textgestaltung |
Psalm-Titulus in roten Kapitälchen, dessen Auslegung beginnt mit 3-4 Z. hoher, rubrizierter Kleininitiale. Erster Psalmvers beginnt mit 10-12 Z. hoher, rubrizierter Initiale. Alle Psalmverse rubriziert. Alle Übersetzungen und Auslegungen in schwarzer Minuskel. |
| Besonderheiten |
zahlreiche prachtvoll verzierte Initialen, 2 Miniaturen, Kleininitialen, Schmuckfiguren vom sog. 'Notkermeister' (vgl. Tax [1979], S. XX und Anm. 11). Reiche, aber ungleichmäßige und von Notkers System nicht selten abweichende Akzentuierung. Rand- und Interlinearglossen. |
| Schreibort |
Einsiedeln (Tax [1979], S. XIX, und Hoffmann) |
Abbildung (in Auswahl) |
- Farb-Abbildung des Codex
- Tax (1979), gegenüber S. 8 und 9 [= p. 8 und 9]; Tax (1981), gegenüber S. 180 und 181 [= p. 180 und 181]; Tax (1983), gegenüber S. 368 und 369 [= p. 368 und 369]; weitere Abb. siehe Tax (1979), S. XVI; Kiening/Stercken S. 160 [= Farb-Abb. von p. 236]
|
| Literatur |
- Gustav Scherrer, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, Halle 1875 (Nachdruck Hildesheim/New York 1975), S. 8-11. [online]
- Kurt Erich Schöndorf, Die Tradition der deutschen Psalmenübersetzung. Untersuchungen zur Verwandtschaft und Übersetzungstradition der Psalmenverdeutschung zwischen Notker und Luther (Mitteldeutsche Forschungen 46), Köln/Graz 1967, S. 39 (Nr. 2).
- Petrus W. Tax (Hg.), Notker latinus. Die Quellen zu den Psalmen. Psalm 1-50 (Die Werke Notkers des Deutschen 8A; Altdeutsche Textbibliothek 74), Tübingen 1972.
- Petrus W. Tax (Hg.), Notker latinus. Die Quellen zu den Psalmen. Psalm 51-100 (Die Werke Notkers des Deutschen 9A; Altdeutsche Textbibliothek 75), Tübingen 1973.
- Petrus W. Tax (Hg.), Notker latinus. Die Quellen zu den Psalmen. Psalm 101-150, den Cantica und den katechetischen Texten (mit einem Anhang zum Wiener Notker) (Die Werke Notkers des Deutschen 10A; Altdeutsche Textbibliothek 80), Tübingen 1975.
- Petrus W. Tax (Hg.), Notker der Deutsche, Der Psalter. Psalm 1-50 (Die Werke Notkers des Deutschen 8; Altdeutsche Textbibliothek 84), Tübingen 1979, bes. S. XVI und XIX-XXIV, XXXIIIf., XXXIX-XLVII.
- Petrus W. Tax (Hg.), Notker der Deutsche, Der Psalter. Psalm 51-100 (Die Werke Notkers des Deutschen 9; Altdeutsche Textbibliothek 91), Tübingen 1981.
- Petrus W. Tax (Hg.), Notker der Deutsche, Der Psalter. Psalm 101-150, die Cantica und die katechetischen Texte (Die Werke Notkers des Deutschen 10; Altdeutsche Textbibliothek 93), Tübingen 1983.
- Ernst Hellgardt, Die deutschsprachigen Handschriften im 11. und 12. Jahrhundert. Bestand und Charakteristik im chronologischen Aufriß, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 35-81, hier S. 61 (Nr. 104).
- Hartmut Hoffmann, Schreibschulen des 10. und des 11. Jahrhunderts im Südwesten des Deutschen Reichs. Mit einem Beitrag von Elmar Hochholzer, Bd. I (Schriften der MGH 53), Hannover 2004, S. 145.
- Christian Kiening und Martina Stercken (Hg.), SchriftRäume. Dimensionen von Schrift zwischen Mittelalter und Moderne (Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen 4), Zürich 2008, S. 168f. [Ludwig Rübekeil].
|
| Archivbeschreibung |
Ferdinand Vetter (1906) 2 Bll. |
| Hellgardt Nr. |
104 |
| Elke Krotz (Paderborn), September 2009 |
* Angabe freiwillig
Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in das Paderborner Repertorium übernommen. Sie erleichtern unsere Arbeit, wenn Sie vollständige bibliographische Angaben liefern.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.
Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!