Aufbewahrungsort Salzburg, Stiftsbibl. St. Peter, Cod. a VII 3
Codex 292 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße 260 x 170 mm
Datierung der Hs. 8.-9. Jh. (Bl. 1-11, 14-15, 58, 244-249, 264 2. Hälfte 11. Jh.) (Bischoff [1984], S. 260)
Überlieferungstyp marginaler Nachtrag in einer Hs. mit Gregors des Großen Homiliae in Ezechielem (Bl. 1r-292v), auf Bl. 39v und 135v Federproben
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Bl. 222v, marginal unten und seitlich (kopfständig) 'Bienensegen'
Glossenhandschrift (Bergmann/Stricker Nr. 845c)
Schriftraum etwa 205 x 125 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 22, deutscher Text in 6 langen und 5 kurzen Zeilen
Textgestaltung 12 Zeilen, darin drei deutsche Wörter im Kontext (Z. 4, 6, 7, Wort in Z. 6 am rechten Blattrand zum Teil abgeschnitten)
Entstehungszeit Segen: ausgehendes 10. oder frühes 11. Jh. (Bischoff [1984], S. 260)
Abbildung Leider war das Stift St. Peter nicht bereit, eine Abbildung zur Verfügung zu stellen.
Literatur
  • Karl Forstner, Die karolingischen Handschriften und Fragmente in den Salzburger Bibliotheken (Ende des 8. Jh. bis Ende des 9. Jh.) (Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 3. Ergänzungsband), Salzburg 1962, S. 10, 22, 32f., Nr. 6.
  • Bernhard Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, Teil II: Die vorwiegend österreichischen Diözesen, Wiesbaden 1980, S. 163 (mit Abdruck).
  • Bernhard Bischoff (Hg.), Anecdota Novissima. Texte des vierten bis sechzehnten Jahrhunderts (Quellen und Untersuchungen zur lateinischen Philologie des Mittelalters 7), Stuttgart 1984, darin S. 259f.: Ein lateinischer Bienensegen mit althochdeutschen Wörtern (Zehntes bis elftes Jahrhundert).
  • Rolf Bergmann und Stefanie Stricker unter Mitarbeit von Yvonne Goldammer und Claudia Wich-Reif, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Berlin/New York 2005, Bd. 4, S. 1621f. (Nr. 845c).
  • Rolf Bergmann (Hg.), Althochdeutsche und altsächsische Literatur, Berlin/Boston 2013, hier S. 428 ('Salzburger Bienensegen', Rolf Bergmann).
  Elke Krotz (Wien), März 2016