Aufbewahrungsort Oxford, Bodleian Libr., Ms. Jun. 25
Codex 194 Blätter; 10 Faszikel verschiedener Herkunft des 8. und 9. Jh.s
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße Bl. 116-117: 270 x 175 mm;
Bl. 122-129: 285 x 180 mm
Datierung der Hs. Teil F: Reichenauer Hymnen: 9. Jh., ca. 2. Viertel (Bischoff, Katalog II.3804, recte wohl: 1. Viertel, siehe Krotz S. 218f.); Murbacher Hymnen: wohl eben noch 1. Viertel des 9. Jh.s (Bischoff, Fragen S. 80)
Überlieferungstyp Interlinearversion
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Bl. 116r-117v = 'Murbacher Hymnen'
Bl. 122v-129v = 'Reichenauer Hymnen' (auch: 'Murbacher Hymnen, Reichenauer Teil')
Glossenhandschrift (Bergmann/Stricker Nr. 725,I+II+III+IV)
Schrifttyp karolingische Minuskel
Schriftraum Bl. 116-117: ca. 230 x 130 mm;
Bl. 122-129: 220 x 130 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl Murbacher Hymnen: 25 Zeilen; Reichenauer Hymnen: 20 Zeilen (jeweils plus Interlinearversion)
Schreibsprache alem.
Schreibort Reichenau und Murbach
Abbildung
(in Auswahl)
  • Farbabb. der Hs., u.a. von Bl. 116r-129v
  • Baesecke, Tafel 31 [= Bl. 122v], 32 [= Bl. 123r], 33 [= Bl. 126v] und 28 [= Bl. 116v].
  • Fischer, Tafel 6 [= Bl. 122v].
  • Rogers, S. 147, Nr. 108 [Farbabb. von Bl. 117v].
Literatur
  • Eduard Sievers (Hg.), Die Murbacher Hymnen, Halle 1874 (Nachdruck New York/London 1972. Mit einer Einführung von Evelyn Scherabon Firchow). [online]
  • Georg Baesecke (Hg.), Lichtdrucke nach althochdeutschen Handschriften, Halle a.d. Saale 1926.
  • Hanns Fischer, Schrifttafeln zum althochdeutschen Lesebuch, Tübingen 1966, S. 9*-10*.
  • Bernhard Bischoff, Paläographische Fragen deutscher Denkmäler der Karolingerzeit, in: Frühmittelalterliche Studien 5 (1971), S. 101-134 [wieder in: ders., Mittelalterliche Studien. Ausgewählte Aufsätze zur Schriftkunde und Literaturgeschichte, Bd. III, Stuttgart 1981, S. 73-111], bes. S. 107 und 134.
  • Stefan Sonderegger, 'Murbacher Hymnen', in: 2VL 6 (1987), Sp. 804-810 + 2VL 11 (2004), Sp. 1043.
  • David Rogers, The Bodleian Library and its Treasures 1320-1700, Henley-on-Thames 1991, hier S. 147.
  • Dorothee Ertmer, Studien zur althochdeutschen und altsächsischen Juvencusglossierung (Studien zum Althochdeutschen 26), Göttingen 1994, S. 214-257.
  • Elke Krotz, Auf den Spuren des althochdeutschen Isidor. Studien zur Pariser Handschrift, den Monseer Fragmenten und zum Codex Junius 25. Mit einer Neuedition des Glossars Jc (Beiträge zur älteren Literaturgeschichte), Heidelberg 2002, hier bes. S. 212-223.
  • Bernhard Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen), Teil II: Laon - Paderborn. Aus dem Nachlaß hg. von Birgit Ebersperger (Bayerische Akademie der Wissenschaften. Veröffentlichungen der Kommission für die Herausgabe der mittelalterlichen Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz), Wiesbaden 2004, Nr. 3799-3808.
  • Rolf Bergmann und Stefanie Stricker unter Mitarbeit von Yvonne Goldammer und Claudia Wich-Reif, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Berlin/New York 2005, Bd. 3, S. 1382-1391 (Nr. 725,I+II+III+IV).
  • Chiara Simbolotti, Gli 'Inni di Murbach'. Edizione critica, commento e glossario (Ms. Junius 25), Alessandria 2009.
  • Ute Siewerts, Qualität und Funktion althochdeutscher Übersetzungen am Beispiel der Murbacher Hymnen (Berliner Sprachwissenschaftliche Studien 17), Berlin 2010.
Ergänzender Hinweis Siehe auch das Editionsprojekt 'Murbacher Hymnar' (Info)
  Elke Krotz (Wien), Mai 2011
Mitteilung

* Angabe freiwillig

Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in das Paderborner Repertorium übernommen. Bitte liefern Sie vollständige bibliographische Angaben, da wir Ihren Hinweis sonst nicht bearbeiten können; kommentarlos übermittelte Links werden in der Regel nicht weiterverfolgt.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.

Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!