Aufbewahrungsort St. Gallen, Stiftsbibl., Cod. 30
Codex 103 (102) Seiten
Beschreibstoff Pergament
Datierung der Hs. 9. Jh., 2. Hälfte (Sonderegger [1980], Sp. 1051)
Überlieferungstyp Nachtrag auf der ursprünglich leeren ersten Seite, neben lat. Einträgen und Figurenzeichnungen. Lat. Inhalt der Hs.: Proverbia Salomonis, Ecclesiastes, Cantica canticorum)
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt S. 1 = 'St. Galler Spottverse'
Textgestaltung 4 gereimte Verse
Besonderheiten der Anfang neumiert
Entstehungszeit Ende 9. Jh. (Sonderegger [1980], Sp. 1051)
Abbildung Farb-Abbildung des Codex
Kiening/Stercken S. 173 = Farb-Abb. von p. 1
Literatur
  • Gustav Scherrer, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, Halle 1875 (Nachdruck Hildesheim/New York 1975), S. 16. [online]
  • Karl Müllenhoff und Wilhelm Scherer (Hg.), Denkmäler deutscher Poesie und Prosa aus dem VIII.-XII. Jahrhundert, Bd. 1: Texte, Bd. 2: Anmerkungen, 3. Auflage Berlin 1892 (Nachdruck Berlin/Zürich 1964), Nr. 28b. [online]
  • Elias von Steinmeyer (Hg.), Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler, Berlin 1916 (Nachdruck Dublin/Zürich 1971), Nr. 82, S. 401. [online]
  • Stefan Sonderegger, Althochdeutsch in St. Gallen. Ergebnisse und Probleme der althochdeutschen Sprachüberlieferung in St. Gallen vom 8. bis ins 12. Jahrhundert, St. Gallen 1970, S. 72-75.
  • Stefan Sonderegger, 'St. Galler Spottverse', in: 2VL 2 (1980), Sp. 1051-1053.
  • Christian Kiening und Martina Stercken (Hg.), SchriftRäume. Dimensionen von Schrift zwischen Mittelalter und Moderne (Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen 4), Zürich 2008, S. 172f. [Ludwig Rübekeil].
  • Ernst Hellgardt, Neumen in Handschriften mit deutschen Texten. Ein Katalog, in: "Ieglicher sang sein eigen ticht". Germanistische und musikwissenschaftliche Beiträge zum deutschen Lied im Spätmittelalter, hg. von Christoph März (†), Lorenz Welker und Nicola Zotz (Elementa Musicae 4), Wiesbaden 2011, S. 163-207, hier S. 190f. (Nr. 26).
Archivbeschreibung Ferdinand Vetter (1906) 1 Bl.
  Elke Krotz (Paderborn), März 2011
Mitteilung

* Angabe freiwillig

Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in das Paderborner Repertorium übernommen. Bitte liefern Sie vollständige bibliographische Angaben, da wir Ihren Hinweis sonst nicht bearbeiten können; kommentarlos übermittelte Links werden in der Regel nicht weiterverfolgt.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.

Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!