Aufbewahrungsort Einsiedeln, Stiftsbibl., Cod. 34 (407)
Codex 2 ursprünglich selbstständige Teile: Teil 1: Bl. 1-24; Teil 2: Bl. 25-98; zusammen 99 Blätter [Zahl 3 bei Foliierung zweimal verwendet]
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße 285/287 x 200/205 mm
Datierung der Hs. 12. Jh., 2. Viertel (Gärtner S. 23)
Überlieferungstyp Im wesentlichen Williram-Hs. Teil 1 enthält u.a. noch das Einsiedler Nikolausspiel (siehe 2VL 2, 1980, Sp. 425f.).
Teil 2 vor allem Juvenal, Satiren.
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Bl. 3v-22v = Williram von Ebersberg: 'Hoheliedkommentar' (Ein/O)
Glossenhandschrift (Bergmann/Stricker Nr. 113)
Schrifttyp romanische Minuskel (spätottonisch)
Spaltenzahl Bl. 1-24 zweispaltig
Zeilenzahl Bl. 3v-24v: 50 Zeilen, Bl. 3r: 49 Zeilen
Versgestaltung lat. Hexameter abgesetzt
Schreibort Einsiedeln
Abbildung Farb-Abbildungen im Internet: Bl. 3bis recto, Bl. 3v, Bl. 6v, Bl. 10r, Bl. 12r, Bl. 16r
Siehe auch: Modern Language Association, Collection of Photographic Facsimiles, Nr. 179(1), New York 1931.
Literatur
  • Gabriel Meier, Catalogus codicum manu scriptorum qui in Bibliotheca Monasterii Einsidlensis O.S.B. servantur, Einsiedeln 1899, S. 25f. [online]
  • Erminnie H. Bartelmez (Hg.), The 'Expositio in Cantica canticorum' of Williram Abbot of Ebersberg 1048-1085. A critical edition (Memoirs of the American Philosophical Society 69), Philadelphia 1967, S. XVf. und passim.
  • Hans Ulrich Schmid, Nachträge zur Überlieferung von Willirams Paraphrase des Hohen Liedes, in: ZfdA 113 (1984), S. 229-234.
  • Kurt Gärtner, Zu den Handschriften mit dem deutschen Kommentarteil des Hoheliedkommentars Willirams von Ebersberg, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 1-34, hier S. 23 (Nr. 15).
  • Ernst Hellgardt, Die deutschsprachigen Handschriften im 11. und 12. Jahrhundert. Bestand und Charakteristik im chronologischen Aufriß, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 35-81, hier S. 64 (Nr. 139).
  • Hartmut Hoffmann, Schreibschulen des 10. und des 11. Jahrhunderts im Südwesten des Deutschen Reichs. Mit einem Beitrag von Elmar Hochholzer, Bd. I (Schriften der MGH 53), Hannover 2004, S. 65-66.
  • Rolf Bergmann und Stefanie Stricker unter Mitarbeit von Yvonne Goldammer und Claudia Wich-Reif, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Berlin/New York 2005, Bd. 1, S. 343-345 (Nr. 113).
  • Niels Bohnert, Zur Textkritik von Willirams Kommentar des Hohen Liedes. Mit besonderer Berücksichtigung der Autorvarianten (Texte und Textgeschichte 56), Tübingen 2006, S. 14.
  • Odo Lang, Katalog der Handschriften in der Stiftsbibliothek Einsiedeln, Zweiter Teil: Codices 501-1318, Basel 2009, S. 868.
Archivbeschreibung Ferdinand Vetter (1905) 4 Bll.
Hellgardt Nr. 139
  Elke Krotz (Wien), November 2011
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