Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Cgm 25
Codex 75 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße 272 x 202 mm
Datierung der Hs. um 850 (Taeger [1996], S. XIX, nach Bischoff)
Überlieferungstyp Deutsche Handschrift
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt 'Heliand' (M)
Schrifttyp karolingische Minuskel
Schriftraum 213 x 145 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 24
Strophengestaltung Initialen in 4 verschiedenen Größen
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt, Verstrennung durch Punkte unregelmäßig
Besonderheiten Neumen über den Versen 310-313
Schreibort Korvey
Abbildung
(in Auswahl)
  • Farb-Abbildungen im Rahmen der Digitalen Bibliothek der BSB im Internet
  • Gallée, Tafel Ia [= Bl. 6r]
  • Montag/Schneider S. 23 [= Bl. 5v (in Farbe)]
  • Lebendiges Büchererbe S. 193 [= Bl. 19v (in Farbe)]
  • Peters/Roolfs Abb. S. 98 (Abb. 03) [= Bl. 5v/6r]
  • Leseprobe im Netz mit Sounddatei
Literatur
  • Johan H. Gallée (Hg.), Altsächsische Sprachdenkmäler, Facsimile Sammlung, Leiden 1895, Tafel Ia.
  • Erich Petzet, Die deutschen Pergament-Handschriften Nr. 1-200 der Staatsbibliothek in München (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,1), München 1920, S. 42f. [online]
  • Eduard Sievers (Hg.), Heliand. Titelauflage vermehrt um das Prager Fragment des Heliand und die vaticanischen Fragmente von Heliand und Genesis (Germanistische Handbibliothek IV), Halle a.d. Saale/Berlin 1935.
  • Burkhard Taeger, Ein vergessener handschriftlicher Befund: Die Neumen im Münchener 'Heliand', in: ZfdA 107 (1978), S. 184-193.
  • Bernhard Bischoff, Die Schriftheimat der Münchener Heliand-Handschrift, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 101 (1979), S. 161-170.
  • Burkhard Taeger, 'Heliand', in: 2VL 3 (1981), Sp. 958-971 + 2VL 11 (2004), Sp. 641f.
  • Burkhard Taeger (Hg.), Der Heliand. Ausgewählte Abbildungen zur Überlieferung. Mit einem Beitrag zur Fundgeschichte des Straubinger Fragments von Alfons Huber (Litterae 103), Göppingen 1985.
  • Steffen Krogh, Die Stellung des Altsächsischen im Rahmen der germanischen Sprachen (Studien zum Althochdeutschen 29), Göttingen 1996, bes. S. 115.
  • Burkhard Taeger (Hg.), Heliand und Genesis, hg. von Otto Behaghel, 10., überarbeitete Auflage von B. T. (Altdeutsche Textbibliothek 4), Tübingen 1996.
  • Lebendiges Büchererbe. Säkularisation, Mediatisierung und die Bayerische Staatsbibliothek. Eine Ausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek, München 7. November 2003 - 30. Januar 2004 (Bayerische Staatsbibliothek. Ausstellungskataloge 74), München 2003, S. 192f. (Nr. 68) [Brigitte Gullath].
  • Ulrich Montag und Karin Schneider, Deutsche Literatur des Mittelalters. Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek München mit Heinrich Wittenwilers 'Ring' als kostbarer Neuerwerbung (Bayerische Staatsbibliothek München. Schatzkammer 2003; Patrimonia 249), München 2003, S. 22f. (Nr. 3).
  • Heinrich Tiefenbach, Beobachtungen zu makrostrukturellen Gliederungssignalen in den 'Heliand'-Handschriften, in: Strukturen und Funktionen in Gegenwart und Geschichte. Festschrift für Franz Simmler zum 65. Geburtstag, hg. von Claudia Wich-Reif, Berlin 2007, S. 351-369.
  • Robert Peters und Friedel Helga Roolfs (Hg.), Plattdeutsch macht Geschichte. Niederdeutsche Schriftlichkeit in Münster und im Münsterland im Wandel der Jahrhunderte, Münster 2008, S. 98-100 (Nr. 02) [Heinrich Tiefenbach].
  • Ernst Hellgardt, Neumen in Handschriften mit deutschen Texten. Ein Katalog, in: "Ieglicher sang sein eigen ticht". Germanistische und musikwissenschaftliche Beiträge zum deutschen Lied im Spätmittelalter, hg. von Christoph März (†), Lorenz Welker und Nicola Zotz (Elementa Musicae 4), Wiesbaden 2011, S. 163-207, , hier S. 182f. (Nr. 20).
Archivbeschreibung Erich Petzet (1906) 2 Bll.
  Elke Krotz (Wien), November 2011
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