Aufbewahrungsort [a] Freiburg i. Br., Universitätsbibl., Hs. 447
Fragment Teile von drei Doppelblättern (je 1 1/2 Blatt), jeweils das äußerste eines Quaternio
Aufbewahrungsort [b] Mainz, Stadtbibl., Hs. I 127, Leimabklatsch auf den ehem. (!) Einbanddeckeln
Fragment
Aufbewahrungsort [c] Privatbesitz Gotthelf Fischer, Mainz [verschollen]
Fragment
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße [a]: urspr. etwa 250 x 170-180 mm
Datierung der Hs. 2. Hälfte 12. Jh. (Hagenmaier, S. 134)
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt 'Kaiserchronik' A (Schröder Nr. 8)
Schrifttyp karolingische Minuskel
Schriftraum [a]: 190 x 130 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 30
Textgestaltung an den Abschnittsanfängen vergrößerte rote Majuskeln
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt
Schreibsprache bairisch
Abbildung Farbdigitalisat der UB Freiburg online
Literatur
  • Gotthelf Fischer, Über einige Denkmäler alt-deutscher Dichtkunst, in: Beschreibung typographischer Seltenheiten und merkwürdiger Handschriften nebst Beyträgen zur Erfindungsgeschichte der Buchdruckerkunst, Vierte Lieferung, Nürnberg 1803, S. 109-140 (mit Teilabdruck von [c]), hier S. 122f. [online]
  • Hans Ferdinand Maßmann (Hg.), Der keiser und der kunige buoch oder die sogenannte Kaiserchronik. Gedicht des zwölften Jahrhunderts, Dritter Theil (Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur 4,3), Quedlinburg/Leipzig 1854, S. 28-30 (Nr. 14+15) (mit Textprobe von [a] und [c]). [online]
  • Matthias Lexer, Bruchstücke der Kaiserchronik, in: ZfdA 14 (1869), S. 503-525 (mit Abdruck von [a]). [online]
  • Edward Schröder, Alte Bruchstücke der Kaiserchronik, in: ZfdA 26 (1882), S. 224-240, hier S. 239 (mit Korrekturen zu Lexers Abdruck). [online]
  • Edward Schröder (Hg.), Kaiserchronik eines Regensburger Geistlichen (MGH Deutsche Chroniken I,1), Berlin 1895 (Neudruck Berlin/Zürich 1964), S. 16f. (Nr. 8). [online]
  • Winfried Hagenmaier, Die deutschen mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek und die mittelalterlichen Handschriften anderer öffentlicher Sammlungen (Kataloge der Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau 1,4), Wiesbaden 1988, S. 134f. [online]
  • Ernst Hellgardt, Die deutschsprachigen Handschriften im 11. und 12. Jahrhundert. Bestand und Charakteristik im chronologischen Aufriß, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 35-81, hier S. 63 (Nr. 123).
  • Thomas Klein, Ermittlung, Darstellung und Deutung von Verbreitungstypen in der Handschriftenüberlieferung mittelhochdeutscher Epik, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 110-167, hier S. 128.
  • Gerhard List und Gerhardt Powitz, Die Handschriften der Stadtbibliothek Mainz, Bd. I: Hs I 1 - Hs I 150, Wiesbaden 1990, S. 225f. [online]
  • Nigel F. Palmer, Manuscripts for reading: The material evidence for the use of manuscripts containing Middle High German narrative verse, in: Orality and Literacy in the Middle Ages. Essays on a Conjunction and its Consequences in Honour of D. H. Green, hg. von Mark Chinca und Christopher Young, Turnhout 2005, S. 67-102, hier S. 95 (Nr. 26).
Archivbeschreibung Richard Newald (1927) 1 Bl.
Ergänzender Hinweis Leimabklatsche der Freiburger Fragmente wurden von Kurt Hans Staub (Darmstadt) in Mainz, Gutenberg-Museum, StB-Ink. 1763, entdeckt.
Hellgardt Nr. 123
  Elke Krotz (Paderborn), Mai 2008
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